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Jan Ullrich: Topleistung trotz Depression

Info, Wissenschaft • 10.03.2026 • 04:05 - 04:35
Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (r.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (l.) über seine psychischen Tiefpunkte und wie er es wieder raus geschafft hat.
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Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (l.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (r.) über seine Depression und berichtet, dass er viel zu lange gewartet, um sich Hilfe zu holen.
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Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (r.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (l.) über seine psychischen Tiefpunkte, wie er es wieder raus geschafft hat.
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Psychologe Leon Windscheid (r.) spricht mit Prof. Ulrich Hegerl (l.), Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, über die verschiedenen Gesichter von Depression.
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Originaltitel
Terra Xplore
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Wissenschaft
Depression hat viele Gesichter: Manche Menschen funktionieren nach außen perfekt, sind innerlich aber leer. "Terra Xplore" fragt, was hinter der sogenannten hochfunktionalen Depression steckt. Psychologe Leon Windscheid trifft den ehemaligen Radprofi Jan Ullrich. Der Tour-de-France-Sieger erzählt von Leistungsdruck, dem Absturz nach der Karriere und warum er zu lange wartete, sich Hilfe zu holen. Heute spricht er offen über seine Depressionen. Einige Betroffene können ihre Traurigkeit oder innere Leere besonders gut verbergen. Die Ursachen liegen oft in der eigenen Biografie: Wer früh lernt, immer stark zu sein, übersieht eigene Gefühle, erklärt Psychologin Prof. Eva-Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald. Im Netz zirkulieren Begriffe wie Smiling Depression oder hochfunktionale Depression, die Betroffene beschreiben, aber keine offiziellen Diagnosen darstellen. Von Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, erfährt Leon Windscheid, wie solche Zuschreibungen wissenschaftlich einzuordnen sind, warum sie zugleich helfen und schaden können. Und weshalb Aufklärung wichtig ist, um Depressionen früher zu erkennen und offen darüber zu sprechen. Das Ziel: viel Verständnis für Betroffene und weniger Stigmatisierung zu erreichen.