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Argentinien: Unterwegs mit dem Anden-Doktor

Gesundheit + Medizin, Dokumentation • 11.03.2026 • 05:55 - 06:50
Dr. Jorge Fusaro unternimmt regelmäßig ärztliche Versorgungstouren hoch in die argentinischen Anden. Nur sehr wenige Menschen leben in der schwer zugänglichen Region.
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Dr. Jorge Fusaro ist auf seinen ärztlichen Versorgungstouren in die entlegeneren Bergsiedlungen oft auf Pferd und Maultier angewiesen. Hoch in den Anden der Provinz Jujuy existieren keine Straßen.
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Dr. Jorge Fusaro versorgt regelmäßig Patienten in entlegenen Ortschaften, die über die Provinz Jujuy in Nordargentinien verstreut sind.
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Die Menschen in den argentinischen Anden leben von Ackerbau und Viehzucht – es ist oft ein hartes und einsames Leben.
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Originaltitel
Argentinien, unterwegs mit dem Anden-Doktor
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Gesundheit + Medizin, Dokumentation
Der Arzt Dr. Fusaro pendelt neben seinem Dienst im Stadtkrankenhaus von San Salvador de Jujuy, regelmäßig zu medizinischen Stationen in der weltläufigen, meist bergigen Umgebung. Ortschaften wie Tilquisaya, Taraxi, Tesorero und Ocloyas besucht er häufiger, da sie noch vergleichsweise gut erreichbar sind. Mit dem Geländewagen benötigt er etwa zwei Stunden, sofern die Straße nicht wieder einmal für mehrere Wochen gesperrt ist. Schwieriger ist die Siedlung San Bernardo, zu der man gut und gerne sechs Stunden fährt. Die anspruchsvollste Tour zur medizinischen Versorgung führt den Anden-Doktor jedoch noch weiter weg - zu den sehr hoch gelegenen Siedlungen rund um den Monte Chañi. Tagelang ist er dafür per Pferd und Muli über Stock und Stein unterwegs. In dieser unwirtlichen und schwer zugänglichen Region, weitab von jeder Infrastruktur, leben nur sehr wenige Menschen. Eine atemberaubend schöne Naturkulisse entschädigt zwar für vieles, die Bewohner führen jedoch ein karges und entbehrungsreiches Dasein und leben von Ackerbau und Viehzucht. Dr. Jorge Fusaro muss dorthin einiges mitnehmen: Kleidung, Batterien, Lebensmittel, Medikamente, Instrumente für Kontrolluntersuchungen und Kokablätter gegen die Höhenkrankheit. Er darf nichts vergessen, denn vor Ort gibt es weder eine Apotheke noch einen Supermarkt und nicht einmal Telefonempfang.