(1): Im Schatten von Donald Trump: Die Machtübernahme der Neoreaktionäre Vor einem Jahr wurde Donald Trump für seine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Seitdem scheint er zentrale Vorstellungen neoreaktionärer Denker umzusetzen. Einer von ihnen ist Nick Land, ein libertärer britischer Philosoph, der den Begriff der "Dunklen Aufklärung" geprägt hat. Diese Strömung richtet sich gegen den Universalismus der Aufklärung, stellt die Menschenrechte im Namen von Effizienz und Leistungsfähigkeit infrage und will progressive Institutionen zerstören, die aus ihrer Sicht den Staat schwächen. Der Politikwissenschaftler Arnaud Miranda analysiert diese Ideologie, die in der Trump-Bewegung an Einfluss gewinnt, in seinem Buch "Les lumières sombres" (Die dunkle Aufklärung), das am 22. Januar bei Gallimard erscheint. (2): Ein Haushalt für 2026 - aber zu welchem Preis? Um den Haushalt 2026 zu verabschieden, greift Premierminister Sébastien Lecornu "mit Bedauern und Bitterkeit" auf Artikel 49.3 zurück und umgeht damit die Abstimmung im Parlament. Anfang Oktober hatte er noch angekündigt, auf dieses Verfahren zu verzichten. "La France insoumise" kündigte bereits einen Misstrauensantrag an. Der "Parti socialiste" wird ihn voraussichtlich nicht unterstützen, nachdem er Zugeständnisse wie der Erhöhung der Aktivitätsprämie und die allgemeine Einführung von Ein-Euro-Mahlzeiten für Studierende erreicht hat. Auch der "Rassemblement National" reichte einen Antrag ein. Der Haushalt sieht vor, große Unternehmen stärker zu belasten. So bleibt die Sondersteuer auf die Gewinne großer Konzerne in Höhe von acht Milliarden Euro bestehen, statt halbiert zu werden. Außerdem: Xavier Mauduit über die Geschichte des Golden Retrievers, der erstmals zur beliebtesten Hunderasse der Franzosen wurde, und Marie Bonnisseau über die scharfe Kritik von Matt Damon an Netflix und den Regeln, die die Plattform für Filme und Serien vorschreibt.